Dieses geschichtsträchtige Gebäude steht mitten im Dorf. Bis in die 60er Jahre
des letzten Jahrhunderts waren Ziegen ebenso wie Kühe ein Teil des Dorflebens.
Das Leben war darauf ausgerichtet möglicht autark zu sein, und die Landwirtschaft
mit ihren Erzeugnissen war wichtig für das überleben der Bergbevölkerung.
Es gab zwei Ställe als Ausgangspunkt um die Ziegen des Dorfes auf die Weide zu
bringen. Jeden Morgen nach dem Melken der Tiere wurden diese zum Stall gebracht
und in die Obhut eines Ziegenhirten gegeben, dessen Aufgabe es war die Ziegen
bis zum Abend auf den Wiesen weiden zu lassen. Am Abend kamen die Besitzer wieder
zum Stall, um ihre Tiere für das abendliche Melken heimzuholen. So war es den
Besitzern möglich, sich tagsüber mit anderen Dingen, u.a. der Feldarbeit zu
beschäftigen, in der Gewissheit, dass ihre Tiere gut behütet und geweidet wurden.
So etwa lief das Dorfleben ab.
Heute dient das inzwischen zweistöckige Gebäude ausschliesslich der Darstellung
des kulturellen Erben und für Ausstellungen. Voir expositions