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Das Dorf heute

Le village de Mase

Das Dorf Mase im Val d?Hérens liegt auf der rechten Talseite, 1340 m.ü.M. und ist 15 km von Sitten entfernt.
Dieses alte, kompakte und geschützte Dorf ist der ideale Ort um sich zu erholen, neue Kräfte zu tanken und die Schätze einer noch unberührten Natur zu entdecken. Das Dorf Mase zählt 220 Einwohner, besitzt ein Lebensmittelgeschäft, eine Bank, zwei Restaurants, ein Postamt und eine Ferienkolonie für etwa 40 Personen. Auch ein paar Handwerker sind noch im Dorf tätig. Die Suone von Tsa Crêta und ihr beschilderter Pfad, der Backhofen, die Mühle und der Speicher sind Zeugnisse der Vergangenheit die Mase zum Glück wiederbelebt hat.

Ancien village
Forêt bois
Fromage alpage

Das sonnige Mase, mit seinen fruchtbaren Wiesen und Feldern bekam seinen Namen «Kulturerde» von den Kelten. Nach verschiedenen Tauschgeschäften, Schenk ungen und Vererbungen gehörte um 1381 das Gebiet von «Mage» zu einem Drittel den bischöflichen Pfründen von Sitten und zu zwei Dritteln dem Domkapitel der Kathedrale. Diese Situation dauerte bis 1798. Im Jahre 1787 erreichten der Pfarrer Jean Tabin von Mage, die Mechtrale und die Bevollmächtigten der Gemeinde vom Domkapitel, dass dieses auf die Feudalrechte der Kirche verzichtet. Vorbehalte und Reserven waren natürlich mit der neuen Verfassung von 1798 ungültig. Zu diesem Zeitpunkt wurde Mage an den Bezirk Hérémence angegliedert, der im Jahre 1815 zum Bezirk Hérens umgenannt wurde. Die offizielle Bezeichnung von Mase datiert vom Jahr 1898.
Das erste Telefon wurde 1917 installiert, die Elektrizität wurde 1921 ins Dorf gebracht und das erste Postauto fuhr 1935 nach Mase.

Unsere Wälder befinden sich in einem kontinentalen Klima, mit grossen Temperaturschwankungen und schwachen Niederschlägen.
An den Hängen der Borgne unterhalb von 1000 m.ü.M. bildet die Rotfichte den Hauptanteil am Baumbestand. An den Süd- und Westabhängen sieht man vorwiegend Lärchen und Fichten.
Über 1900 m.ü.M., besonders zwischen Le Rimble und Les Planards wird die Arve wichtig.
Es ist sehr wichtig sich an die Rolle der Wälder als Schutz vor Lawinen, Steinschlag und Erdrutschen zu erinnern.

Die Alp - Der Zusammenschluss der Alpen von Mase entstand aus der Fusion der Alpen La Louère und L?Arpettaz, welche zwischen 1957 und 1960 erfolgte. Die auf 2165 m.ü.M liegende Alp von Mase wurde in den letzten Jahren wieder aktiviert. Dort werden 1500 ausgezeichnete Käselaibe, sowie Butter und Ziger hergestellt. Ein, vor kurzem eröffnetes Lokal erfrischt die vielen Spaziergänger, die zum Mont-Noble oder zur Cabane des Becs-de-Bosson emporsteigen oder im Vallon du Tsan herumwandern.